Manfred ROGALSKI, Schachverein Oberursel, Schach-AG Frankfurt am Main
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Oberursel am 11.Nov. 2007

Schiedsrichter: Herr H. B... Tel.: 069/
Herr Simon Martin Claus Tel.: 0177/
Information z.Hd. Herrn Szajak - Jüdische Gemeinde in Frankfurt/M.

Frankfurt/M., den 15. November 2007

Thema: Unfaires Schachspiel in Oberursel am 11.Nov. 2007

Sehr geehrter Herr Claus,
Sehr geehrter Herr B. [...],

am letzten Sonntag d.h. am 11. Nov. 2007 fand im Hotel Waldlust im Oberursel
(Frankfurt/M.) ein Schachwettbewerb zwischen dem Team SV Oberursel und dem
Team Makabi statt.

Bedauerlicherweise ist den Organisatoren des Wettbewerbs nicht gelungen Herr
der Lage zu werden. Die Teilnehmer dieses Schachwettbewerbs lernten nicht, wie
man durch eigene Spieltechnik und Denkvermögen einen Sieg errungen konnte,
sondern dank einer "Unterstützung" eines ca. 50 Jahre alten, Russisch
sprechenden Mannes, der vor der Toilette den Kinder zur Hilfe kam, mit einer neuen
Spielidee das Schachspiel siegreich zu Ende führten. Auch die anwesenden Eltern im
Saal, wo das Wettbewerb lief, sorgten nicht dafür, daß im Saal konzentrierte
Ruhe herrscht, sondern ließen eigenen Emotionen freien Lauf.
Ich frage mich, warum die Organisatoren - ähnlich den Schullehrern - den
Eltern  nicht in einem Nebenraum Kaffe und Kuchen verkaufen, damit sie dort in
entspannter Atmosphäre sich kennenlernen.


Am meisten bin ich enttäuscht, daß in dieser Sportart bereits die 8 - 12
jährige Kinder von Erwachsenen lernen, wie man den Gegner austricksen könnte,
nämlich durch eine heimliche Beratung bei einem erfahrenen Schachspezialisten.
Hinzu kommt, daß ich bei meinem größten Respekt zur Beibehaltung der
Muttersprache als ein Beweis der Integration der Ausländer, dagegen bin, daß bei einem
öffentlichen Schachwettbewerb nicht von allen Teilnehmern Deutsch gesprochen
wurde!

Ich bitte Sie, Herr B.[...] und Herr Claus, daß Sie persönlich dafür sorgen,
daß das Schachwettbewerb wie dieses vom 11. November 2007 sich nicht wiederholt.
Dieses Sport soll nicht nur Spitzenleistung im Auge haben. Die Organisatoren
sollten darauf achten, daß die Kinder dort die ehrliche Beziehungen zueinander
lernen und im Alltag praktizieren.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich bald von Ihnen erfahren könnte, auf
welche Weise Sie vorgehen wollen, damit die kleinen Schachspieler durch ihr
Können und nicht das Können ihrer Begleiter ihr Schachspieltalent zur Schau tragen.

Mit freundlichen Grüßen,
Maria Sulkowska-Kneier
Vogelsbergstr. 8
D-60316 Frankfurt
e-Mail:MKneier@aol.com

----- Original Message -----
To: <fundacja-szachy@02.pl>; <Vorsitzendr@hessische-Schachjungend.de>; Harald.B...@t-online.de; <Stanski@t-online.de>; <stefan.szajak@JG-ffm.de>; <kosiewski@claranet.de>; <Dariusz.Klaczko@botschaft-polen.de>
Sent: Wednesday, November 14, 2007 4:33 PM
Subject: 11.XI.2007-Frankfurt/M-Oberursel:Schachwettbewerb
czwartek, 15 listopada 2007, kulturzentrum

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